Projektentwickler plant 40.000 Quadratmeter Neubau-Fläche / Realisierung ab 2023

Die Neubebauung der Nikolai-Insel rückt näher: Anfang nächsten Jahres sollen die beiden Bestandsgebäude abgebrochen werden. Auf dem Areal des früheren Hauptsitzes und Gründungsstandorts der Commerzbank errichtet die Procom Invest GmbH & Co. KG im Anschluss zwei architektonisch herausragende Neubauten mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt mehr als 40.000 Quadratmetern. Der Projektname: „Nikolai Hamburg“.

Aktuell stimmen die Stadt und Procom im Rahmen des laufenden B-Planverfahrens den baurechtlichen Rahmen für die Neuentwicklung des historisch bedeutungsvollen Ortes eng miteinander ab. Am Nikolaifleet hatte der Hamburger Hafen und damit das hanseatische Kaufmannstum seinen Ursprung. Gleich nebenan befindet sich die denkmalgeschützte Patriotische Gesellschaft.

Der mit dem „IdeenPreis Wohnbau Hamburg“ des architektur centrums ausgezeichnete Entwurf der beiden neuen Gebäude stammt aus der Feder des Büros Bruno Fioretti Marquez. Die renommierten Berliner hatten den zweistufigen international besetzten Wettbewerb 2019 dank eines einstimmigen Votums der Jury gewonnen.

Nach den Entwürfen weicht das 13-geschossige Hochhaus an der Domstraße einem Backsteinbau mit zehn Geschossen für neue Arbeitswelten („Nik 11“). Attraktion im Erdgeschoss ist eine Arkade mit Ladenflächen. Passanten wird hier der direkte Durchgang zum Wasser gewährt werden.

Nikolai Hamburg entsteht neben der Patriotischen Gesellschaft (links) in direkter Anbindung zum Nikolaifleet, einst Gründungspunkt des Hamburger Hafens.

Das zweite Gebäude („Nik 8“), in dem 25 freifinanzierte und 30 geförderte Mietwohnungen sowie 45 Eigentumswohnungen entstehen sollen, ist am Standort des heutigen weißen Altbaus geplant und erhält ebenfalls eine helle Fassade. In den unteren Geschossen sind Büros, Handel und Gastronomie möglich. Auch die Alleinnutzung eines Gewerbemieters ist denkbar. In einer Tiefgarage sollen 140 Parkplätze, auf dem Projektareal insgesamt 760 Fahrrad-Stellplätze errichtet werden.

Weitere Merkmale der Entwurfsplanung sind begrünte Dächer – auf „Nik 11“ sogar begehbar – sowie ein großes Potenzial für Gastronomie sowohl in Erdgeschossflächen, als auch in bester südlicher Terrassenlage am Nikolaifleet, einst Mündungsarm der Alster in die Elbe. „Die künftige Gastronomie und Geschäfte werden für eine Belebung der Straße Brodschrangen sorgen. Unser Projekt ,Nikolai Hamburg‘ wird für Hamburger und alle Besucher eine attraktive Scharnierfunktion als neue Verbindung von HafenCity, Speicherstadt und Rathausquartier übernehmen“, sagt Projektleiter Frank Vollbrecht.

Das gestalterische Konzept hatte die Jury (u.a. Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing sowie Vertreter des Bezirksamts Hamburg-Mitte, der Bezirkspolitik, der Denkmalpflege sowie Procom) als Reminiszenz an das historische Umfeld gewürdigt.

Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant. Rund 350 Millionen Euro investiert Procom in die spektakuläre Entwicklung des 5.900 Quadratmeter großen Areals an diesem historischen Standort. Auf der neuen Website nikolai-hamburg.de informiert Procom über die Planungen.

Mit der Vermarktung der Gewerbeflächen wurde das Büro Angermann, mit dem Verkauf und der Vermietung der Wohnungen die Makler Engel & Völkers sowie Grossmann & Berger beauftragt.

Bilder: Beyond Visual Arts / Procom

 
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